Mein Warenkorb

Abschließen

Die fünf Schritte zur Führungskraft

Veröffentlicht am Juni 16 2019

Die fünf Schritte zur Führungskraft

 

fünf Schritte zur Führungskraft

Es gibt Menschen, die haben von Natur aus starke Führungsqualitäten. Diese Fähigkeiten sind hilfreich in der Arbeit, aber auch im zwischenmenschlichen Bereich, denn sie signalisieren, dass andere Dich als stark und vertrauenswürdig einschätzen. Und wer mag das nicht. Aber keine Sorge, wenn Du das Gefühl hast, nicht zu diesen natürlichen „Leadern“ zu gehören, dann ist das kein Problem. Denn diese Fähigkeiten können gelernt, trainiert und routiniert werden, bis sie in normales Verhalten integriert werden. Wenn Du die Qualitäten und Persönlichkeitsmerkmale, die eine gute Führungspersönlichkeit ausmachen lernen willst, dann hilft Dir diese kleine Einführung vielleicht: John Maxwell, ein amerikanischer Autor und Pastor, der über 70 Bücher zum Thema Führung und Leadership schrieb, fasste seine gesamte Erfahrung zum Thema Führungsqualitäten in fünf Punkten zusammen:

Der erste Schritt ist eine Führungsposition überhaupt erst zu bekommen. Das mag banal klingen, aber ohne die nötigen Rechte und Ansprüche durch eine entsprechende Positionierung innerhalb einer Firmenhierarchie, ist man nur scheinbar eine Führungskraft. An diesem Punkt der Karriere folgen die Mitarbeiter jedoch nicht dem Menschen, der da gerade in eine Position gekommen ist, sondern sie folgen der Position. Also dem Vertrag, der sie daran bindet sich gegenüber dieser Position gegenüber loyal und pflichtbewusst zu verhalten. Diese Position gilt es mit der Zeit vom „Positionsträger“ auszufüllen und dies geschieht durch Schritt zwei: indem man eine zwischenmenschliche Beziehung zu seinen Angestellten und Kollegen herstellt. Eine Beziehung entsteht, wenn man ein guter Zuhörer, Beobachter und Unterstützer wird. Du musst dabei nicht die gesamte Familie des Kollegen beim Namen kennen, aber Du solltest wissen, welcher Persönlichkeitstyp Dein Mitarbeiter ist. Was ihn zwischenmenschlich herausfordert und wo er Unterstützung braucht. Welche Ziele er in der Firma, aber auch in seinem privaten Leben hat.

Doch auch wenn Du die richtige Position und eine gute Beziehung zu Deinem Team hast, haben Mitarbeiter immer noch keinen Grund Dir zu folgen. Menschen folgen denen, die selber erfolgreich sind. Der dritte Schritt lautet also: „Gehe mit gutem Beispiel voran!“ Sei selbst so effektiv, wie Du es von Deinen Mitarbeitern erwartest. Liefere selbst die Resultate und zeige, dass es geht. Kreiere eine Antriebskraft, einen Schwung, der Deine Mitarbeiter motiviert und auf dessen Durchschlagskraft sie vertrauen. Denn „Leute tun, was sie sehen!“ Um ein gutes Team zu bekommen, müssen wir nicht nur fachlich qualifizierte, sondern auch emotional gebildete, konstruktive Menschen einstellen. Da wir immer die Menschen anziehen, die so sind wie wir und nicht die, die wir wollen, müssen wir zuerst unsere eigene emotionale Intelligenz trainieren, bevor wir sie von unseren Mitarbeitern erwarten können.
Im nächsten, vierten Schritt geht es dann darum die Potentiale und Fähigkeiten eines Mitarbeiters zu erkennen, um ihn an die richtige Stelle zu positionieren und entsprechend zu fördern und weiterzubilden. Wirkungskraft und Potential werden wirkungslos, wenn man einen hochmotivierten Mitarbeiter in ein schwaches Team steckt. Die Entscheidung über die Qualität eines Teams wird schon ganz am Anfang getroffen – zum Zeitpunkt der Einstellung. Es ist von größter Wichtigkeit genau zu wissen, welche Persönlichkeitsqualitäten man neben den fachlichen Qualitäten im Team braucht. Emotionale Kompetenzen und Menschenkenntnis sind für eine Führungskraft wichtig, um sich im Laufe der Zeit den Respekt und das Vertrauen seiner Mitarbeiter zu verdienen.

Die letzte Stufe zur guten Führungskraft erreicht man durch Beständigkeit und Ausdauer. Die letzte Stufe entsteht durch Erfahrung und all den vielen kleinen vergangenen Situationen, in denen Du gute Entscheidungen für die Firma, das Team, die einzelnen Mitarbeiter und für Dich selbst getroffen hast. Lasse Deine heutigen Taten in der Zukunft für Dich sprechen – und indem Du bereits jetzt und jeden Tag alle fünf Schritte praktizierst, setze jetzt schon das Fundament für Deine Karriere.

Weitere Artikel

  • Warum Neurowissenschaftler zur Meditation raten
    Warum Neurowissenschaftler zur Meditation raten

    Warum Neurowissenschaftler zur Meditation raten Dein Gehirn hat ein immens komplexes Netzwerk von hundert Trillionen ...

  • Ironie ist nicht lustig
    Ironie ist nicht lustig

    Ironie ist nicht lustig "Das habe ich doch nicht so gemeint!" "jetzt nimm das doch nicht so ernst!" "Leg nicht gleich...

  • Projektplanung nach Jahreszeiten
    Projektplanung nach Jahreszeiten

    Projektplanung nach Jahreszeiten Der Herbst ist die Zeit, in der sich die Dinge langsam, aber sicher in sich zurück z...

  • Wann ist gut genug?
    Wann ist gut genug?

    Wann ist gut genug? Dieses Muster kann man immer wieder erkennen: Menschen sind meist nur kurz zufrieden, sobald sie ...

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Alle Blog-Kommentare werden vor der Veröffentlichung geprüft.