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Und täglich grüßt das Murmeltier... – abnehmen mit gesunden Routinen

Veröffentlicht am August 02 2019

Und täglich grüßt das Murmeltier... – abnehmen mit gesunden Routinen

Und täglich grüßt das Murmeltier...

– abnehmen mit gesunden Routinen

Ungesunde Routinen zu erkennen ist meist gar nicht so einfach wie man denken könnte. Denn die meisten ungesunden Routinen sind kurzfristig gesehen sehr angenehm. Wie Essen, Fernsehen, Instagram, im Internet surfen, shoppen gehen usw. Das erschwert es natürlich, diese Verhaltensweisen zu verändern. Aber lass es uns einfach mal ausprobieren. Liste mal ein paar Routinen auf, die zwar kurzfristig angenehm sind, aber langfristig dazu beitragen, dass Du Dich zu wenig bewegst, zu viel und ungesund isst und deswegen zunimmst. Diese Verhaltensweisen müssen dann Schritt für Schritt durch gesunde Routinen ersetzt werden. Das Problem an der Sache ist jedoch häufig, dass gesunde Routinen zwar langfristig gesund sind, aber kurzfristig anstrengend, langweilig, nervig, zeitfressend oder sonstwie stressig sind: Sport, kochen, gesundes Essen machen am Anfang überhaupt keinen Spaß. Erst wenn Du sie eine zeitlang „ausgehalten“ hast, merkst Du, dass sie gar nicht so schlecht sind. Nach ein paar Wochen oder Monaten merkst du dann überrascht, dass du gar nicht mehr ohne kannst! Und genau deswegen ist es so wichtig diese erste Phase der Anstrengung zu überwinden. Und genau in dieser Phase ist auch die Verlockung besonders groß, die neuen, noch unbequemen Routinen schleifen zu lassen und schwups, schon haben sich die alten bequemeren Routinen wieder eingeschlichen und Du bist wieder im alten Trott. Neue Routinen müssen deswegen besonders gut vorbereitet und umgesetzt werden, damit Du sie über diesen kritischen Zeitraum hinweg durchhältst. 


  1. Finde Auslöser heraus. Auslöser helfen Dir, Dich an das positive Verhalten zu erinnern. Wenn Du morgens ins Bad gehst, erinnert dich der Anblick der Zahnbürste daran, Dir die Zähne zu putzen. Wenn Du Dir Deine Sportsachen bereitlegst, erinnert Dich der Anblick daran zum Sport zu gehen. Das sind visuelle Auslöser, die funktionieren besonders gut. Gehe nun Deine Liste mit positiven Routinen durch, die Du gerne mehr machen möchtest und überlege Dir einen guten visuellen Auslöser.
  2. Mach es Dir schön! Mit einem schönen und angenehmen Equipment macht alles gleich doppelt Spaß. Mit einem tollen Schneidemesser macht Gemüse schnibbeln etwas mehr Spaß – oder besser noch: diese interessanten Geräte aus dem Teleshopping, wo man eine ganze Karotte reinlegt eine Klappe runterdrückt und mit einem Ruck ist alles kleingeschnitten. Tolle Bettwäsche kann dazu verleiten früher ins kuschellige Bett zu wollen und dadurch morgens etwas früher rauszukommen. Der neuste PC macht es vielleicht etwas attraktiver zu arbeiten. Mit schicken, neuen Sportsachen macht Joggen gleich doppelt Spaß usw. Du kannst dir also positive Routinen erleichtern indem Du sie DIr angenehm und schön gestaltest. Gehe nun nochmal Deine Liste durch und überlege Dir, was Du bräuchtest, damit Dir die neue Routine leichter fällt.
  3. Belohn Dich: das Angenehme, die Verlockung ist ein wichtiger Grund, warum Du Dich eher für die bequeme Routine entscheidest. Wenn die neusten Joggingschuhe und die beste Freundin, die schon draußen an der Tür klingelt, um Dich zum Joggen abzuholen nicht reichen, dann brauchst Du noch eine Belohnung dafür, dass Du es machst. Du kannst mit einer einfachen Strichliste arbeiten. Für jedes Mal joggen gehen, überweist Du Dir am Ende der Woche beispielsweise 10 EUR auf Dein Konto. Mit der Zeit kommt dadurch ein nettes Sümmchen zusammen und Du kannst Dir irgendwann etwas Schönes davon kaufen. Das kann ein weiterer Ansporn sein vor die Tür zu gehen.
4. Bestrafung: Umgekehrt hilft es, wenn Du Dir ungesunde Routinen unangenehm und schwer machst. Keine Süßigkeiten zu Hause lagern. Das Handy komplett ausschalten, wenn Du etwas Wichtiges machen willst. Nach dem Fernsehen den Stromstecker ziehen und die Fernbedienung an einen anderem Ort platzieren. Wenn Du in der Woche keinmal Joggen warst, musst Du 10 EUR an jemand anderen verschenken usw. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt. Gehe nun also Deine Liste mit negativen Routinen durch, also die, die du nicht mehr so oft machen willst und überlege Dir, wie Du sie möglichst unattraktiv gestalten kannst.

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