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Vier Tipps, um deine mentale Kraft zu stärken

Veröffentlicht am Oktober 18 2019

Vier Tipps, um deine mentale Kraft zu stärken

Vier Tipps, um deine mentale Kraft zu stärken

Wenn man von mentaler Kraft spricht, meint man vor allem die Fähigkeit, seine ganze Aufmerksamkeit auf eine Sache zu fokussieren. Diese Fähigkeit ist nicht unwichtig, denn sie ist dafür verantwortlich, voll und ganz in einer Sache einzutauchen, effektiv zu arbeiten, sich auf andere Menschen einzulassen und sogar die Aufmerksamkeit anderer Menschen zu aktivieren. Genauso wie die physische Kraft eines Muskels, ist auch die mentale Kraft etwas, was trainiert werden muss, sonst lässt sie nach. Hier ein paar Tipps, wie du deine mentale Kraft trainieren kannst.

  1. Meditation: Die wohl bekannteste Form, deine Aufmerksamkeit zu trainieren, ist die Meditation. Es gibt viele verschiedene Formen der Meditation. Du musst noch nicht mal sitzen oder liegen, du kannst dich sogar bewegen. Yoga ist zum Beispiel eine Art, über den Körper und den Atem in einen meditativen Zustand zu kommen. Also einen Zustand, bei dem du ganz bei einer Sache bist. Du kannst dich hinsetzen und dich auf deinen Atem konzentrieren. Du kannst stehen und deine Füße spüren. Du kannst achtsam essen oder gehen. Das alles sind Formen der Meditation und helfen dir deine Aufmerksamkeitsspanne wieder zu erhöhen und selbstständig zu lenken.
  2. Selbstberuhigung: Wir werden häufig abgelenkt. Sei es das Smartphone, Gedankenimpulse oder Stress. Um nicht immer wieder von allen möglichen Dingen abgelenkt oder sogar gestresst zu werden, kannst du dich trainieren, immer wieder zur Ruhe zu kommen. Wenn negative Gedanken hochkommen: Nimm einen tiefen Atemzug, zähle innerlich von 3 rückwärts bis 1 und sage dir: „hier und jetzt ist alles in Ordnung“. Frage dich dann, ob es irgendwas gibt, was du jetzt konkret deswegen tun kannst und wie wichtig dieses Thema im Vergleich zu dem ist, was du gerade tust. Manche negativen Gedanken kommen nämlich einfach nur aus Gewohnheit und nicht, weil sie gerade sinnvoll sind. Indem du dich jedes Mal bewusst vor diese Entscheidung stellst: „wichtig oder unwichtig?“ lernst du, zwischen unwichtigen und wichtigen Impulsen schneller zu unterscheiden.
  3. Umgang mit Emotionen: Emotionen sind unsere wichtigsten Begleiter. Durch sie erleben wir die Welt und spüren uns. Eigentlich gibt es keine schlechten oder negativen Emotionen, aber natürlich bewerten wir einige Emotionen als negativ, wenn wir sie nicht verstehen und damit nicht umgehen können. Sobald stressig erlebte Emotionen getriggert werden, ist dein Gehirn nicht mehr in der Lage, sich auf das zu konzentrieren, was gerade ansteht. Deine Aufmerksamkeit wird abgezogen und du kannst nichts dagegen tun. Das Reptiliengehirn, was deine Emotionen bewertet, ist einfach stärker als dein Bewusstsein. Aber was du tatsächlich tun kannst, ist sich mit deinen Emotionen etwas besser zu beschäftigen. Finde heraus, was deine Trigger sind und warum du die ausgelöste Emotion negativ bewertest. Was könntest du tun, damit du diese Emotion nicht mehr negativ bewertest?
  4. Willen stärken:Was will ich eigentlich?“ Wenn du nicht weißt was du willst, dann bist du wie ein Fähnlein im Wind, dann bist du sehr leicht fremdbestimmbar. Willensstärke ist auch eine Form von mentaler Stärke, denn dann hast du dem Willen eines anderen Menschen etwas entgegenzusetzen. Andernfalls ist die Gefahr größer, dass du die Vorstellungen und Ideen der anderen als einzige Option wahrnimmst und ihnen deswegen beipflichtest. Wenn du jetzt aber deinen eigenen Willen stärkst, heißt das nicht, dass du egoistisch und dominant anderen Menschen von nun an deinen Willen aufzwingen sollst. Doch wenn du weißt was du willst, dann lieferst du eine Diskussionsgrundlage. Dann gibst du deinem Gegenüber etwas, an dem er/sie sich orientieren kann.

„Ein Baum fragt auch nicht, ob er aus dem Weg gehen soll.“

Dann kannst du dich auf Augenhöhe beteiligen und folgst nicht einfach. Eine gute Trainingsmethode ist das regelmäßige aufschreiben von "ich-will-Sätzen" - einfach jeden Tag ein paar Sätze, was du von dir, in bestimmten Situationen oder anderen Menschen willst, notieren. Diese Sätze müssen aber unbedingt positiv formuliert und präzise sein. Statt "Ich will nicht mehr lügen" besser: "Ich will in Gesprächen mit meinem Partner ehrlich sagen was ich fühle." Je öfters am Tag du dir mal überlegst: "hmmm was will ich eigentlich gerade?!" Desto schneller kannst du das dann irgendwann spüren.

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