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Warum die meisten nicht bekommen was sie wollen

Veröffentlicht am Januar 24 2020

Warum die meisten nicht bekommen was sie wollen

Warum die meisten nicht bekommen was sie wollen.

Das Leben ist manchmal nicht so einfach. Vor allem wenn wir gerade mal wieder in einer Sinnfindungsphase sind. Wenn wir diesem kleinen Stimmchen in uns folgen wollen, das uns ins Ohr flüstert, dass da doch etwas Besseres noch vom Leben zu erwarten wäre. Und es ist ja nicht so, als wären wir nicht bereit, dafür zu kämpfen! Im Gegenteil! Wir würden alles dafür tun, wenn wir doch erst wüssten, was. Und das Leben würde uns übrigens auch wirklich gerne dabei unterstützen, wenn wir nur endlich wüssten, was wir von ihm wollen! Osho, Sadghuru bis hin zu Operah Winfrey predigen es ebenfalls: wenn du weißt was und wer du sein willst, dann wird es dir das Leben geben. Oder wie Steve Harvey es sagen würde: „Wenn du nicht das bekommst, was du willst, dann weil du nicht danach gefragt hast.“

Doch was will ich? Was ist es wert, dass ich mich komplett darauf einlasse, obwohl ucg A) noch nicht mal weiß, ob es klappen könnte, B) ob es das richtige für mich ist und C) ob diese These mit dem Leben und dass es mich unterstützt überhaupt stimmt. Nicht nur, dass es ganz schön viel innere Arbeit bedeutet, herauszufinden, was man eigentlich möchte. Das eigene Leben zu verändern ist in etwa so, wie wenn man eine Rakete startet. Die meiste Energie wird am Anfang verbraucht, wo sie gegen die Erdanziehung ankämpfen und Geschwindigkeit aufnehmen muss. Sobald sie dann die Erdatmosphäre verlassen hat, braucht sie kaum noch Energie. Und so ist es in etwa auch, wenn man sein bequemes Leben verlassen will, um etwas Neues und Ungewohntes zu tun. Man muss die Erdanziehung überwinden, um seine neue Umlaufbahn zu finden – oder man landet auf einem neuen Planeten, den man über kurz oder lang ebenfalls wieder verlassen will oder muss.

Was bedeutet es, seinen eigenen Orbit zu finden? Wenn man Menschen auf dem Sterbebett fragt, was sie am meisten bereuen, dann, dass sie nicht den Mut hatten das Leben zu leben, was wirklich zu ihnen gepasst hat und stattdessen das Leben nach den Erwartungen anderer ausgerichtet haben. Das fängt bei der Definition von Erfolg an und hört bei Liebe nicht auf. Erfolg kann sich in der Form von Geld einstellen, oder durch viel Freizeit. Liebe kann Sex bedeuten oder Intimität. Jeder hat seine eigene Definition.

Es geht also um Werte und Visionen, die dir wie auf einem Kompass Nord und Süd anzeigen. Sobald man sich seiner Werte klar ist, muss man anfangen sein Leben und alles was man tut, sei es beim Einkaufen gehen, wie man mit Kollegen oder Freunden spricht, danach auszurichten.

Mahatma Gandhi sagte einst: “To believe in something, and not to live it, is dishonest.”

Sobald man im Kleinen damit anfängt, trainiert man seine Fähigkeiten und fängt irgendwann an, das Ganze auch im Größeren zu machen.

Wenn Du erstmal gar nicht genau weißt, welche Werte die deinen sind, dann orientiere dich probeweise an den zehn Geboten, an den Rittertugenden oder was auch immer ältere Kulturen bereits schon hervorgebracht haben. Es ist allein schon eine Herausforderung immer die Wahrheit zu sagen. Studien sagen, dass Menschen fast in jedem Gespräch lügen, indem sie die Wahrheit biegen, beugen oder dehnen. Es muss nicht immer eine komplette Lüge sein. Ehrlich zu den eigenen Stärken aber auch Schwächen zu stehen oder eben nur Dinge zu tun, zu denen man auch stehen kann, ist also schon Herausforderung genug. Aber um das zu schaffen, muss man erstmal ehrlich zu sich selbst sein. Nicht Dinge vornehmen und dann nicht einhalten. Fang an, dir immer wieder in Momenten mit anderen Menschen die Frage zu stellen: „Will ich das überhaupt?“ „Glaube ich das auch?“ „Sieht so für mich Erfolg aus?“

Stell Dir jeden Morgen nach dem Aufstehen die Frage, was du heute wirklich gerne tun möchtest. Erweckt es diesen Funken an Freude in dir, wenn du daran denkst? Bist du bereit jeden Tag für diesen Wunsch dein Leben zu geben – also mit anderen Worten: Deine Zeit. Wenn du noch nicht jeden Tag das tun kannst, was du tun willst, fange an, Deine Routinen zu hinterfragen. Was ist wichtiger – diese Fernseh-Serie oder mein Leben? Shoppen gehen oder dein neues Lebensprojekt? Übers Telefon mit einer Freundin über jemanden zu lästern oder dein neues Lebensprojekt? Du entscheidest basierend auf deinen Werten und Visionen, die du von dir hast. Du musst dir nur zu den richtigen Momenten die richtigen Fragen stellen.

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