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Warum Neurowissenschaftler zur Meditation raten

Veröffentlicht am Dezember 06 2019

Warum Neurowissenschaftler zur Meditation raten

Warum Neurowissenschaftler zur Meditation raten

Dein Gehirn hat ein immens komplexes Netzwerk von hundert Trillionen Synapsenverbindungen. Diese Verbindungen nutzen die Neuronen, um zu kommunizieren. Das tun sie so fleißig, dass Dein Gehirn 20-25% der Energie verbraucht, obwohl es nur 2-3% Deines Körpergewichtes ausmacht.

Dass Meditation einen starken Effekt auf Deinen Körper hat, hast du inzwischen sicherlich immer mal wieder in Magazinen oder Blogs gelesen. Doch warum ist diese Fähigkeit so wichtig und was passiert eigentlich in deinem Gehirn dabei? Wenn du dich 10 Minuten lang auf positive Emotionen und Erinnerungen konzentrierst, verbessert sich die Kohärenz der Herzfrequenzvariabilität deutlich. Allein das wirkt zurück auf deine emotionale und physische Stabilität im Gehirn. Dein Gehirn reagiert also auf die Kohärenz deines Herzens und auf positive Emotionen.

Seit es die Magnetresonanztomographie (MRT) gibt, können Wissenschaftler sogar ganz genau schauen, was da so im Gehirn los ist, wenn man sich bewusst auf etwas Positives konzentriert oder meditiert. Studien zeigten, dass sich vor allem die altersbedingte Verkleinerung des Frontalen Kortexes verlangsamt. Dort findet die Erinnerungsbildung statt, aber auch unser Umgang mit Impulsivität. Besonders interessant sind aber auch die Veränderungen im Hippocampus, ein Gehirnbereich, der für Lernen, Erinnerung und Regulation von Emotionen zuständig ist. Außerdem verkleinert sich die Amygdala, die für deine Stressreaktionen verantwortlich ist. Wenn die Amygdala kleiner wird heißt das also, dass du weniger Stress empfindest.

Das Gute ist, dass du dein Gehirn jederzeit anfangen kannst zu trainieren, aber klar: je früher, desto besser! Zufriedenheit und Stressfreiheit ist also eine Eigenschaft, die du trainieren kannst, indem du dich jeden Tag für mindestens fünf Minuten auf etwas Positives konzentrierst.

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